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Meet & Greet mit Bettina Zimmermann – Pampers und UNICEF

-Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Pampers-
Hallo meine Lieben,
vor meiner langen Pause auf dem Blog habe ich jedes Jahr die wundervolle Kampagne von Pampers und UNICEF unterstützt. Wie schon angekündigt bin ich nun ganz offiziell wieder zurück, die lange Pause war nötig. Dazu aber zu einem anderen Zeitpunkt mehr. Heute möchte ich euch gern etwas über die neue Pampers und UNICEF Kampagne erzählen, denn auch 2017 wollen Pampers und UNICEF Tetanus bekämpfen und ich bin so froh, dass ich ab sofort diese wundervolle Kampagne wieder unterstütze. Dieses Jahr wird die Kampagne von der bezaubernden Bettina Zimmermann unterstützt. Bei einem Meet & Greet durfte ich Bettina kennenlernen und auch etwas mehr von ihrer Reise nach Haiti erfahren.Seit 12 Jahren kämpfen Pampers und UNICEF gegen Tetanus, in diesen 12 Jahren wurde Tetanus in 20 Ländern bekämpft. Ist das nicht der Wahnsinn? Aber auch, wenn 20 Länder ein großer Erfolg sind, so bedroht Tetanus noch weitere 18 Länder. Noch immer sind 53 Millionen Frauen und Neugeborene weltweit von Tetanus bedroht. In Entwicklungsländern wie Haiti verhindert diese Krankheit den Start in ein gesundes Leben. Pampers und UNICEF haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Länder zu unterstützen und Tetanus als Todesursache bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen.
Pampers und UNICEF

Um noch mehr über diese Kampagne und auch über die Arbeit von Bettina Zimmermann zu erfahren, wurde ich vor einiger Zeit zu einem Meet & Greet mit Bettina Zimmermann eingeladen. Ich habe mich schon riesig gefreut und war auch etwas aufgeregt. Man trifft ja nicht jeden Tag einen „Star“ und ich muss gestehen ich mag Bettina Zimmermann als Schauspielerin sehr. Das Treffen fand in einer richtig tollen Location in Berlin statt, mit dabei waren auch noch ein paar andere Bloggerkollegen. Zusammen hatten wir einen wirklich schönen Nachmittag. Am Ende des Artikels, zeige ich euch noch ein paar lustige Momente mit Bettina. Am Ende saß ich sogar mit ihr im Taxi, seid also gespannt.
Jetzt aber erstmal zu Bettina ihrer Reise.

Haiti:
Bettina berichtete uns von ihrer Reise nach Haiti und ich musste teilweise wirklich schlucken. Nein, Haiti ist kein Urlaubsparadies. Verwechselt Haiti bitte nicht mit Tahiti. Als Bettina ihrem Umfeld berichtet hat, dass sie nach Haiti reist, hat man ihr teilweise einen schönen Urlaub gewünscht. Auch ich habe mich nie mit einem Entwicklungsland wie Haiti beschäftigt und war teilweise wirklich geschockt wie es den Menschen dort geht. So gibt es in Haiti keine Müllabfuhr, der Müll bleibt einfach liegen. Mit allen Kräften versuchen die Haitianer „Ordnung“ in das nicht vorhandene System zu bringen. Bettina erzählte uns wie sehr dieses Volk kämpft, niemand gibt hier auf und man hält zusammen. ♥

Kinder:
Auf ihrer Reise begegnete Bettina auch Kindern die auf der Straße saßen und Domino spielten. Die Kinder in Haiti haben kaum Spielzeug und schätzen das wenige was sie haben, wirklich sehr. Diese Kinder sind trotzdem glücklich. Ich musste wirklich schlucken, wir sollten uns viel öfter vor Augen führen, wie gut es uns und unseren Kindern eigentlich geht.
Anfänglich hatte Bettina bedenken ob es richtig ist diese Kampagne zu unterstützen, ihre Überlegung war, ob es nicht besser wäre Schulen in Haiti zu bauen. Schnell merkte Bettina wie wichtig die Bekämpfung von Tetanus ist. Denn diese Krankheit muss erstmal bekämpft werden, um überhaupt eine Schule mit Kindern füllen zu können.

Denn jede Stunde sterben in Haiti schätzungsweise zwei Kinder im Alter von unter 5 Jahren. Ist das nicht schrecklich? Egal wo auf dieser Welt, wir Eltern wünschen uns doch nichts mehr als, dass unsere Kinder gesund auf die Welt kommen. Die meisten Geburten finden in Haiti noch Zuhause statt, viele können sich eine Geburt in einem Krankenhaus einfach nicht leisten. In Haiti kostet eine Geburt im Krankenhaus 15 Dollar und ein Kaiserschnitt 150 Dollar, für die Menschen in Haiti ist das sehr viel Geld und viele haben dieses Geld nicht.

Hygiene in Haiti?
Weder im Krankenhaus noch bei einer Hausgeburt gibt es die Möglichkeit alles zu desinfizieren, so wie wir es aus Deutschland kennen. Denn wird die Nabelschnur mit einem nicht sterilen Gegenstand durchtrennt, infiziert sich ein Baby in den meisten Fällen mit Tetanus. Noch ein Grund warum viele Frauen ihre Kinder Zuhause bekommen ist, die Krankenhäuser sind meist viele Stunden entfernt und der Weg mit Wehen dorthin, ist einfach zu beschwerlich.
Jetzt versteht ihr auch warum die Impfung für eine Mutter und ihr Kind so wichtig ist.

Besuch im Krankenhaus in Jacmel:
Bettina erzählte uns von ihrem Besuch im Regionalkrankenhaus St. Michel in Jacmel, das Krankenhaus wurde erst 2016 eröffnet.  Der Schwerpunkt in diesem Krankenhaus liegt auf der Versorgung von Müttern und Babys. An sich eine gute Sache, leider ist der Staat nicht in der Lage für die Kosten von Personal, Equipment und Medikamente aufzukommen. Das ist auch der Grund warum man für eine Geburt bezahlen muss, denn das Krankenhaus muss alles selbst erwirtschaften. Es gibt auch keine eigenen Rettungswagen und das nächste Krankenhaus ist etwa 4 Stunden entfernt, in Port-au-Prince. Manchmal wird das Krankenhaus auch mit einem Wagen vom Roten Kreuz unterstützt. Klappt das nicht, stehen die Chancen für Mutter und Kind sehr schlecht. Eine für mich sehr schreckliche Vorstellung 🙁

Die Kühlung der Impfstoffe:
Nicht immer ist die Stromzufuhr in Haiti gewährleistet, umso wichtiger war es für UNICEF mit der Unterstützung von Pampers Solarkühlschränke anzuschaffen. Diese Kühlschränke kühlen auch wenn es keinen Strom gibt. Im Krankenhaus St. Michel hat UNICEF den Kühlraum mit allen, benötigten Equipment ausgestattet und lagert dort auch die lebenswichtigen Impfstoffe ein. Die Einhaltung der Kühlkette ist sehr wichtig, denn nur so können auch die vorgeschriebenen Impfabstände eingehalten werden.

Gesundheitsstation:
UNICEF und Pampers errichten in Haiti 3 Gesundheitsstationen, dort werden bis zu 50 Menschen jeden Tag, von 2 Ärzten versorgt.  Eine Station ist in Marigot, diese Station liegt etwa 20km außerhalb von Jacmel. Es gibt vor Ort auch eine Entbindungsstation, dort finden bis zu 15 Geburten im Monat statt. Ganz wichtig ist auch die Vorsorge von werdenden Müttern, diese werden aufgeklärt und anschließend geimpft. Der sogenannte „Nestschutz“ den eine Mutter auf ihr Baby überträgt hält 2 Monate und in dieser Zeit ist das Kind vor Tetanus geschützt. Nach dem Nestschutz wird das Baby routinemäßig geimpft. Was ich sehr schön fand, es kommen nicht nur Frauen mit ihren Kindern zum Impfen, sondern auch Männer.

Mobile Impfstationen:
Nicht immer schaffen es die Frauen zu den Gesundheitsstationen, der Weg ist einfach zu beschwerlich, oder die Station ist zu weit entfernt. Umso mehr freute es mich als Bettina erzählt hat, dass die mobilen Impfstationen zu diesen Familien kommen. So erreicht man auch die Familien in abgelegenen Regionen. Ein Impfttermin fand an einem Sonntag statt, die Frauen kamen in schönen Kleidern zum impfen, die Männer haben sich auch schick gemacht, erzählte uns Bettina. Was für starke Menschen dachte ich nur und musste lächeln.

Ihr habt nun einen kleinen Einblick in diese wundervolle und sehr wichtige Arbeit von Pampers und UNICEF erhalten. Ich unterstütze diese grandiose Kampagne wirklich von ganzen Herzen schon seit vielen Jahren, durch die Erzählungen von Bettina fühlt man sich noch mehr verbunden und möchte noch mehr helfen. Ich hoffe ich konnte euch dieses Gefühl auch ein wenig mit meinem Text vermitteln.  Und auch wenn die kleine Schildkröte keine Windeln mehr braucht, kann ich helfen. Jeder kann helfen, auch ohne den Kauf von Windeln.

JEDER kann helfen Pampers und UNICEF bei der Bekämpfung von Tetanus zu unterstützen:
– 1 Packung Pampers = 1 lebensrettende Impfdosis
– Ihr könnt euren Pampers Kassenbon in der Pampers Club App hochladen
1 Kasssenbon = 1 lebensrettende Impfdosis

Auch ohne den Kauf von Windeln könnt ihr helfen:
Schaut euch auf YouTube das Pampers Aktionsvideo an. 1 Videoaufruf = 1 lebensrettende Impfdosis

Trotz des wichtigen und ernsthaften Themas, hatte ich auch einen richtig lustigen Nachmittag mit Bettina und allen anderen. Bettina ist ja selber Mutter von 4 Kindern, wir haben uns über die Pubertät unterhalten. Liebe Bettina ein wenig Angst habe ich jetzt schon vor dieser Zeit 😉 Wir haben uns über schlaflose Nächte und alltägliche Dinge unterhalten. Es war echt ein schöner Nachmittag und ich mag Bettina jetzt noch mehr, sie ist eine ganz tolle Frau und Mutter kann ich euch sagen. ♥

Zum Abschluss wurden noch ein paar Fotos gemacht, die nicht so „normalen“ Fotos von mir und Bettina mag ich wirklich sehr. ♥

Tja und am Ende saß ich dann mit Bettina im Taxi., sie hat mir nämlich angeboten mich zum Taxi zu bringen. Wie aufregend kann ich euch sagen, macht man ja auch nicht alle Tage 😉

Eure Nadine

 

 

 

 

 

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